Casa Museo La Vorágine
Im Mai 1918 kam ein neunundzwanzigjähriger Rechtsanwalt nach Orocué, um einen Landstreit zwischen zwei Viehfarmen zu schlichten. Er hieß José Eustasio Rivera, und in diesem Haus am Ufer des Flusses Meta fand er die Inspiration für La Vorágine. Du durchquerst die Räume der Familie Amézquita und entdeckst den Hafen, von dem aus Reiherfedern und Sarrapia nach Europa verschifft wurden. Du hörst den Cauchero Clemente Silva von der Sklaverei im Kautschukgeschäft erzählen und betrittst das Zimmer von Chavita, die diese Erinnerung zweiundneunzig Jahre lang bewahrte. Halte inne, hör zu: In jedem Raum wartet eine Stimme auf dich.

