Zbiornik Wody Stary Sobieski
Informationen
Wasserbehälter Stary Sobieski
Neunzehn Stationen in die Tiefe eines Ortes, der über Jahrzehnte verschlossen blieb. Überschreite die unauffällige Fassade und tritt ein in das Herz des einstigen Danziger Wasserleitungssystems: von der Schieberkammer, aus der jeder Tropfen kontrolliert wurde, entlang zweier großer Ringe, durch die einst Wasser floss, bis hin zur Dauerausstellung. Verfolge die Geschichte des städtischen Wassers durch die Jahrhunderte — mittelalterliche Brunnen und Holzrohre, Kriegszerstörungen, gusseiserne Hauptleitungen, nicht mehr existierende Springbrunnen — und gelange zum Modell des alten Danzig, zum venezianischen Brunnen, und schließlich zum Modell des Behälters selbst. Höre dabei genau auf diesen Ort: hier kehrt sogar ein Flüstern als Echo zu dir zurück.
Versteckt auf der Spitze des Galgenbergs (Góra Szubieniczna) in Danzig, verbirgt sich hinter einer unauffälligen neoklassizistischen Fassade der Wasserbehälter Stary Sobieski – eine gewaltige unterirdische Kammer, die 1911 errichtet wurde. Über Jahrzehnte versorgte dieses Stahlbetonbauwerk mit einem Durchmesser von fast 50 Metern und zwei Kammern für 5.000 Kubikmeter Wasser die Stadt allein durch die Kraft der Schwerkraft mit Trinkwasser. Ende der 1970er Jahre außer Betrieb genommen und lange Zeit für Besucher unzugänglich, ist er heute einer der außergewöhnlichsten Punkte auf dem Danziger Wasserleitungspfad. Im Inneren erzählt eine Dauerausstellung die Geschichte des städtischen Wassers – von mittelalterlichen Brunnen und hölzernen Rohren bis hin zu moderner Ingenieurskunst – während die einzigartige Akustik des Behälters selbst ein Flüstern in ein Echo verwandelt, das sich über Hunderte von Schritten trägt.
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Wasserbehälter Stary Sobieski
Neunzehn Stationen in die Tiefe eines Ortes, der über Jahrzehnte verschlossen blieb. Überschreite die unauffällige Fassade und tritt ein in das Herz des einstigen Danziger Wasserleitungssystems: von der Schieberkammer, aus der jeder Tropfen kontrolliert wurde, entlang zweier großer Ringe, durch die einst Wasser floss, bis hin zur Dauerausstellung. Verfolge die Geschichte des städtischen Wassers durch die Jahrhunderte — mittelalterliche Brunnen und Holzrohre, Kriegszerstörungen, gusseiserne Hauptleitungen, nicht mehr existierende Springbrunnen — und gelange zum Modell des alten Danzig, zum venezianischen Brunnen, und schließlich zum Modell des Behälters selbst. Höre dabei genau auf diesen Ort: hier kehrt sogar ein Flüstern als Echo zu dir zurück.